Cassys Blog über Männer, Frauen, Erotik & Feminismus

 

  

27. Dezember 2012 von Cassandra Bouffier


Fashion-Fails

 

 

Hallo, meine Lieben!

Wenn man im Sommer auf Feste geht, sind Fashion-Fails an der Tagesordnung, weil sich viele anscheinend überhaupt keine Gedanken um ihr Aussehen machen oder zuhause keinen Spiegel haben.

Im Winter auf den Weihnachtsmärkten geht das ja noch, aber auf Sommerfesten ist es manchmal eine wahre Agonie. Es steht nichts dagegen, wenn man sich „casual“ anzieht. Das heiß aber nicht schlampig oder ungepflegt oder farbenblind.

Ab und zu reitet mich der Teufel und ich würde gerne Fotos von solchen Kleidungsfehlern machen; dann lass ich es aber doch lieber. Manches bleibt besser ungesehen. Es reicht ja, wenn ich mir das antun musste.

Fashion-Fails bei Frauen

  • Schwarze Unterwäsche unter weißer Kleidung geht nicht! Nein! Auch nicht unter beige, hellrosa oder hellblau.
  • Selbst wenn es mittlerweile Usus ist: Wenn der BH oder die Träger zu sehen sind, wirkt das schlampig.
  • Auch der berühmte Stringtanga, der aus der Hüft-Hose rauslugt, ist nicht erotisch.
  • Bei dem Wetter und wenn man den ganzen Abend stehen muss, sind Flip-Flops oaky, aber Badeschlappen gehören nun mal definitiv nur ins Schwimmbad oder an den Strand.
  • Ab Kleidergröße 42 läuft zu enge Kleidung unter dem Begriff „Wurstpelle“ und nicht unter „figurbetont“.
  • Muscleshirts bei Frauen, die einen zu engen BH tragen, heben nicht die Muskeln hervor.
  • Generell ein Wort zu BHs: Wenn man im Laufe der Zeit zunimmt, sollte man auch die BH-Größe daran anpassen. Wenn überall das Fett herausquillt, sieht das einfach nur eklig aus.
  • Stiefelettchen unter kurzen Röcken steht jungen Frauen ganz wunderbar. Halbhohe Stiefel auf schmuddeligem Jeansrock („knieumspielt“) bei älteren, korpulenten Frauen sieht schwer nach Kampflesbe aus.
  • Man kann rot, pink und orange durchaus kombinieren. Wenn man Giorgio Armani oder Karl Lagerfeld heißt. Ansonsten sollte man die Finger davonlassen.

Fashion-Fails bei Männern

  • Der Saum von T-Shirts gehört unter den Hosenbund und nicht darüber. Dicke, weiße Bäuche, die dazwischen hervorlugen, sind widerlich.
  • Badeschlappen = siehe oben
  • Kurze Hosen, Socken und Sandalen? Einige scheinen es immer noch nicht begriffen zu haben.
  • Bis zum Bauchnabel offene Hemden wirken nicht männlich, sondern albern. Da nutzt auch das Brust-Toupet nix. Und eine Goldkette macht’s auch nicht besser.
  • Strasssteinchen auf T-Shirts? Ääähhh … ?
  • Wieso heißen Jogginghosen denn Jogginghosen und nicht Festplatzhosen? Eine rein rhetorische Frage!
  • Bananengelbe Strähnchen in schwarzem Haar mit 3 cm Ansatz in dunkelblond? :boahne:
  • Der einzige Mann über 30, bei dem eine Baseballmütze mit dem versteiften Sonnenschutz nach hinten gedreht gut aussieht, ist Luke Danes.
  • Anscheinend sind diese unsäglichen Baggypants, in denen die meisten Jungs aussehen, als hätten sie in die Hosen gemacht, immer noch nicht out. Und dann noch ausgewaschene, Spongebob-bedruckte Unterhosen daruntertragen, die fünf Zentimeter aus dem Hosenbund gucken? :roflmao:

So – isch habe fertig!

 

Ich wünsche euch noch eine schöne Zeit.
Eure

 

 

 

Autor: Cassandra Bouffier

Großstadtkatze und Bloggerin aus dem Rhein-Main-Gebiet. Sternzeichen Weibsstück, Aszendent Biest. Schreibt und lästert vorwiegend über Erotik, Männer, Frauen und Partnerschaften. Auch zu finden auf Google+ und Twitter

4 Kommentare

  1. Zutrag:

    Aber auch die tollen, gut sitzenden und nicht zu engen Outfits, bei denen weder Unterwäsche, noch die der Schwerkraft zu verdankenen Folgen üppiger Oberweiten, zu sehen sind, bringen rein gar nichts, wenn Mann/Frau vergisst die Haare zu waschen, Fingernägel zu pflegen (sooo wichtig!!!), Fußnägel zu schneiden, Hornhaut mal abzubürsten oder Ohren sauber zu machen…

    • Das stimmt, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Leute, die generell auf ihr Aussehen Wert legen, auch wesentlich gepflegter sind und umgekehrt die Schlamper nachlässiger sind. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

  2. Die Kombination aus Sandalen, weißen Tennissocken, bleichen, behaarten Männerbeinen, kurzen Hosen und Träger-Unterhemd in Feinrippqualität über einem zu dicken Bauch ist keine modische Geschmacksverirrung, sondern ein Gesamtkunstwerk. Punk is not dead. It just looks different.

    • Oh! So habe ich das noch gar nicht gesehen. Ich dachte bisher immer, dass es den meisten, die so etwas anziehen, wurscht ist, wie sie aussehen => gesammelte Gesamtkunstwerke. Aber man lernt ja nie aus.

      (Achtung: Die Eigentümerin dieses Blogs übernimmt keine Garantie für die Unversehrtheit Ihrer Netzhaut, wenn Sie den obigen Link anklicken!)

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