Cassys Blog über Männer, Frauen, Erotik & Feminismus

 

  

11. März 2021 von Cassandra Bouffier


Anmach-Holz zum Sonderpreis

Oder: Was sind die richtigen Anmach-Holz-Strategien?

 

Hallo, meine Lieben!

Als ich letzte Woche einkaufen ging, sah ich am Eingang diesen Stapel Anmach-Holz.

(Zum Vergrößern anklicken)

Ihr könnt Euch meine Begeisterung nicht vorstellen. Endlich mal nicht nur theoretisches Geschwafel über das Anmachen, sondern ein richtiges Werkzeug. So ein Teil passt in jede Handtasche; die kleineren sogar in eine Clutch. Sofort habe ich zwei Säcke gekauft.

Tja! Und jetzt sitze ich hier und bin mir über den Einsatz nicht so ganz im Klaren. Eine Gebrauchsanweisung war natürlich nicht dabei. Im Internet bin ich auch nicht fündig geworden. Anmach-Holz muss also ein relativ neuer Trend sein.

Wie benutzt man so ein Ding? Muss man es anzünden und einfach nur überreichen, damit derjenige weiß, dass man ihn heiß findet?

Oder muss man den Anzumachenden damit anstupsen? Auf den Bauch heißt „Ich würde gerne mit dir essen gehen“, weiter unten „One-Night-Stand“ und wenn man es demjenigen auf den Fuß fallen lässt „Lass uns mal tanzen gehen“.

Ein dritte Möglichkeit wäre, das Anmach-Holz zu werfen. Aber bei meiner Wurfbegabung laufe ich Gefahr, nicht den Mann zu treffen, den ich anmachen will, sondern einen, der zufällig daneben steht. Dann hab‘ ich irgend so einen Kerl an der Backe und muss dem erklären, warum die Anmache nicht ihm galt. In der Zeit ist das Objekt meiner Begierde schon längst verschwunden. Außerdem: Wenn ich zu fest werfe, könnte das vielleicht schon als sexueller Übergriff gewertet werden.

Verdammt! Was nutzt einem das beste Hilfsmittel, wenn man nicht weiß, wie es funktioniert? Ich muss mir solche Spontankäufe unbedingt abgewöhnen.

 

Ich wünsche Euch noch eine schöne Zeit.
Eure

 

 

 

Autor: Cassandra Bouffier

Großstadtkatze und Bloggerin aus dem Rhein-Main-Gebiet. Sternzeichen Weibsstück, Aszendent Biest. Schreibt und lästert vorwiegend über Erotik, Männer, Frauen und Partnerschaften. Auch zu finden auf Google+ und Twitter

14 Kommentare

  1. Mensch, dass Du die gefunden hast – toll ! Der Gebrauch ist doch ganz einfach: ein Stückchen davon immer mitnehmen und eine Feile dazu, dann kannst Du zu jeder Zeit Süßholzraspeln – das versteht dann doch wohl hoffentlich jeder :mrgreen:

    Ich bitte natürlich um Erfahrungsberichte 😎

    • Rabea, Du bist die Beste! :cheer:

      Manchmal kommt man nicht auf die einfachste Lösung. Eine Nagelfeile hat jede Frau. Ich werde das am Wochenende gleich mal testen. :biggrin:

  2. Ich dachte du hast was gegen Stöckchen? 😛

  3. Liebe Frau Cassy,
    leicht verspätet, aber die Lebenshilfe aus Bayern naht. Anmachholz hat man ordentlich vor seiner Hütte und schon klappt das auch mit den Kerlen. Am besten gut sichtbar oberhalb der Eingangstür zeigen!

    Sie haben ja schob instinktiv alles richtig gemacht indem Sie zwei Einheiten gekauft haben… :rofl:

  4. Hallo,
    ich bin eher zufällig auf Deinen Blog hier gestoßen und muss sagen, dass ich es echt lustig finde. 😀
    Aber es ist doch wohl hinlänglich bekannt wie man dieses Anmach-Holz benutzt. In vielen Ländern, wie zum Beispiel Transsylvanien, gehört es sogar schon seit langer Zeit zur festen Tradition. Obwohl, ich kann die Verwirrung doch schon ein wenig verstehen, da es natürlich zwei Arten der Verwendung des Holzes gibt.
    Einmal kann man die Holzscheite schön aufschichten zu einem Haufen und wenn eine Konkurrentin sich unserem „Objekt der Begierde“ nähern sollte, dann bitten wir Sie einfach mal kurz auf dem Haufen aus Holzscheiten, nennen wir Ihn einfach Scheiterhaufen, platz zu nehmen, falls Ihr kalt ist entzünden wir den Haufen und schon löst sich das Problem in Rauch auf.
    Die andere Anwendungsmethode ist eher etwas zwielichtig und funktioniert auch nur bis zum Morgengrauen. Dafür muss man einen Holzscheit nur etwas anspitzen und sich im Wald im Unterholz verstecken und wenn etwas im Mondlicht glitzerndes vorbei kommt, dann kann man es mit diesem Holzirgendwas,…..Holzplock nenn ich es mal, ganz einfach festnageln. Falls unser Ziel dummerweise nicht unseren Vorstellungen entspricht, dann empfehle ich wieder Anwendungsmethode eins. :mrgreen:

  5. Hatte wirklich spaß auf deinem Blog, bitte mehr davon.
    cheerio

  6. Liebe Frau Cassy,
    jaaaa das ist vorweihnachtliches Basteln! Ich persönlich bevorzuge ja runde Formen bei Frauen und Sportwagen, wogegen Handfeuerwaffen und Geländewagen gerne eckig sein dürfen. Ein solches Modell sorgt allerdings gewiss für behutsame Annäherung des anderen Geschlechts! :whistle:

  7. „Anmach-Holz“… (Du hast ´nen Knall. 😀 )

    Also ich finde die Sache mit dem Anmach-Holz super. Mann kriegt ja die subtile Anmache der meisten Frauen gar nicht mit. Wenn du mir so ein Holz als Zeichen deines Interesses über den Kopf knallen würdest, fände ich das echt toll. Das ist so direkt und zielgerichtet. Kein ellenlanges herantasten ob das Eis schon betreten werden kann. Einfach – Zack – das Anmache-Holz an den Kopf geknallt und die Sache läuft. Toll. Das könnte bei uns in der Eifel erfunden worden sein.