Cassys Blog über Männer, Frauen, Erotik & Feminismus

 

  

15. Februar 2014 von Cassandra Bouffier


Unbeliebt!

 

 

Man macht sich vor den Feiertagen unbeliebt, wenn …

… man sich bei der bloßen Nennung von „Last Christmas“ und „Sissi“ symbolisch den Finger in den Hals steckt;

…man erzählt, dass es im eigenen Umfeld keine Geschenke mehr für Leute über 18 gibt;

… man im gleichen Gespräch fallenlässt, dass die Geschenke für die Familien- und Freundesschratzen schon gekauft und eingepackt sind;

… man am 20.12. in einem Telefonat erwähnt, dass bereits alle Festtagseinkäufe getätigt und sämtliche Lebensmittel in der Speisekammer, dem Kühlschrank und – säuberlich vakuumverpackt – tiefgekühlt im Gefrierschrank liegen;

… man auf die leicht fassungslose Frage „Wieso warst du denn heute schon einkaufen?“ lapidar mit „Weils weniger Stress ist!“ antwortet;

… man Gutscheine und Geld als Geschenk mit Fantasielosigkeit gleichsetzt;

… man anmerkt, dass Plätzchen aus Kühlregal-Teig auf gar keinen Fall das Etikett „selbstgemacht“ verdienen;

… man es als sinnvoll empfände, wenn in manchen Familien der Nikolaus seinen Knecht Ruprecht mit- und zum Einsatz bringen würde;

… man das dann auch noch laut ausspricht;

… man damit angeben kannst, dass alle Feiertage – obwohl sich die Familie an zwei Tagen trifft – harmonisch und friedlich verlaufen.

Damit macht man sich so richtig unbeliebt.

 

Aber damit kann ich leben! :stark:

Ich wünsche euch noch eine schöne Zeit.
Eure

 

 

 

Autor: Cassandra Bouffier

Großstadtkatze und Bloggerin aus dem Rhein-Main-Gebiet. Sternzeichen Weibsstück, Aszendent Biest. Schreibt und lästert vorwiegend über Erotik, Männer, Frauen und Partnerschaften. Auch zu finden auf Google+ und Twitter

4 Kommentare

  1. Bis auf Punkt 1 kann ich mich komplett anschließen ^^
    Sich unbeliebt machen is nich immer von Nachteil ^^

  2. Respekt. Du verstehst es wirklich, Sympathiepunkte zu sammeln. :mrgreen: Wobei du einfach nur viele Dinge hervorragend auf den Punkt gebracht hast. 😉

    Die Kühlregal-Teig-Plätzchen… nun ja… ich habe vier verschiedene Sorten ausprobiert. Zwei davon konnte man essen. Der Rest hatte mehr symbolischen Charakter, weil der Junior so gerne backen wollte. Ich aber nicht. Das war der Kompromiss. 😎

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