Liebesromane mit Happy End

- Ungeschriebenes Gesetz oder Nonsens?

Hallo, meine Lieben!

Liebesromane zählen zu den meist verkauften Büchern der so genannten „fiktionalen Literatur“, und die meisten davon haben ein Happy End. Manchmal gibt es allerdings auch Liebesromane, die ohne Happy End zu Bestsellern wurden. Als da wären:

  • Margaret Mitchells „Vom Winde verweht“
  • Erich Segals „Love Story“
  • Jojo Moyes‘ „Ein ganzes halbes Jahr“

Ein Happy End scheint also nicht zwingend die Voraussetzung für Erfolg zu sein. Was ist es dann?

Ich denke, es liegt an den Höhen und Tiefen, die die Protagonisten durchleben (müssen). Bei einem guten Krimi fiebert man ja auch bei der Spurensuche des Ermittlers mit, obwohl man sicher ist, dass der Bösewicht am Ende gefasst wird. Ähnliches gilt für Liebesromane. Der Weg ist das Ziel, wie es so schön heißt. Die Geschichte steht im Mittelpunkt, und die Spannung liegt nicht der Frage „Kriegen sie sich?“, sondern in der Frage „Wie kriegen sie sich?“. Und dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: unglückliche Partnerschaften, verschiedene Milieus, Traumata, zwielichtige Verhältnisse, Gefahren von außen, und … und … und …

Oftmals können sich die beiden Protagonisten auch nicht ausstehen, was zusätzlich für Zündstoff sorgt. Oder „sie“ ist sich nicht sicher, ob „er“ (aus welchen Gründen auch immer) der Richtige ist. Konflikte und Komplikationen gehören zu guten Liebesromanen dazu, wie das Salz zur Suppe. Dann ist es am Ende egal, falls die Geschichte kein Happy End hat; wichtig ist nur, dass sie herzzerreißend schön war.

Trotzdem werden gute Liebesromane mit Happy End wesentlich öfter verkauft, weil sie uns Leserinnen gut unterhalten, und wir es einfach toll finden, wenn „sie“ sich am Ende kriegen.

 

Ich wünsche Euch noch eine schöne Zeit.
Eure

 

 

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